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Rock im Park: Tag 1

So, etwas verspätet kommen nun meine Konzerteindrücke des ersten Tages bei Rock im Park:

Good Charlotte
Leider sind wir erst nach der Hälfte der Spielzeit angekommen - gespielt wurde jedenfalls ein solides Set mit scheinbar allen neuen und alten Hits, jedenfalls konnte man Lieder wie Keep Your Hands Off My Girl auch von weitem schon hören, ob ein Schwerpunkt auf das neue Album gelegt wurde, kann ich aber nicht sagen. Die Performance war nicht überragend, aber in Ordnung, das Spiel der Musik ziemlich gut. Es gab zwar nichts Weltbewegendes, aber doch nette Musik zu hören.
Bewertung: 6 / 10 Punkten

Korn
Die Band hat mich, dafür, dass ich mich ziemlich auf sie gefreut hatte, nicht sonderlich überzeugt. Vielleicht lag es nur an der Stimmung (Regen, aber dennoch hellster Himmel - nicht gerade meine Favoriten für ein Open-Air-Konzert), aber live kam mir Korns Musik relativ lasch vor, wobei sie auf den Alben ziemlich abgehen. Es ist allerdings auf jeden Fall positiv zu bemerken, dass auch genügend "Klassiker" der ersten Platten gespielt wurde und sich das neue Material in Grenzen hielt. Trotzdem kamen mir die Bandmitglieder schlichtweg zu energielos vor, als ob sie einfach nur ihr Set runterspielen wollten.
Bewertung: 5 / 10 Punkten

As I Lay Dying
Das Konzert war eine richtige Überraschung für mich. Ich bin ja sonst eher kein Fan von Metalcore, diese Band hat es allerdings geschafft, mich zum Bangen zu bringen und selbst nach einem langen, anstregenden Tag Energien zu wecken. Klar gab es mal wieder die üblichen Stilmittel zu hören - brüllender Gesang, hämmernde Riffs, Gitarrensoli -, trotzdem hatte die Gruppe das gewisse Etwas, das ihren Sound interessant machte. Vielleicht, weil sie im Gegensatz zu verwandten Bands auf das so genannte Gitarrengewichse mit hohen Tönen unterhalb des 17. Bundes verzichteten und eher auf dumpf-dröhnende Riffs bauten. Somit also des Nachts ein sehr nettes Erlebnis.
Bewertung: 8 / 10 Punkten

Chimaira
Hm, bei dieser Band kam im Grunde viel mehr das zum Tragen, was ich bei AILD als Genre-Standard bezeichnet habe - denn die Gruppe ging offenbar mit wenig Innovation an die Sache. Gut, es gab einen Keyboarder, nur war dessen Musik kaum zu hören; ob das beabsichtigt war oder nur an der Geräuschkulisse lag, bleibt offen. Ich kann jedenfalls nicht sagen, dass diese Band meine vorgänglichen Euphorien weitertragen konnte, auch wenn sie offenbar mit viel Energie und Willen an der Sache waren.
Bewertung: 3 / 10 Punkten

Das waren also nun die ersten Bands, deren Musik meine Augen und Ohren auf dem Festival aufnahmen, morgen geht es weiter - u.a. mit Billy Talent, Muse und Enter Shikari.
7.6.07 23:34
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


mindblowjob (8.6.07 21:58)
Chimaira gabs schon da gabs das standard genre Metalcore noch garned. schade dass sie sich scheinbar nicht mehr vom rest abheben...

bin aufn muse review gespannt : D

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