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Rock im Park: Tag 2

The Used
Von den großen Shows, die man der Band nachsagt (Sänger Bert soll sich schon mehrere Male so verausgabt haben, dass er auf der Bühne zusammenbrach), war leider nicht sonderlich viel zu sehen - gut, es war ein Festivalauftritt, aber etwas mehr Bühnenperformance hätte ich mir schon erwartet. Die musikalische Darbietung war allerdings in Ordnung, hauptsächlich wurden natürlich Songs des neuen Albums Lies for the Liars gespielt, aber auch bekannte Lieder des Vorgängers, etwa Take It Away waren dabei. Vermisst habe ich nur die härteren Stücke aus Debütalben-Zeiten, diese waren aber wohl nicht massenkonform genug.
Bewertung: 5 / 10 Punkten

Billy Talent
Der Auftritt der Band war gut, ohne Zweifel - bei nur zwei Alben kann man bezüglich der Auswahl der Lieder sowieso nicht viel falsch machen, was die Qualität der Show aber nicht schmälern soll -, was im Grunde störte waren die mich umgebenden Zuseher: Obwohl ich und meine Freundin relativ weit vorne standen (sprich, so weit man ohne gröberes Gedränge kommt), waren wir von einer Vielzahl an Leuten umgeben, die sich lieber unterhielten, in die Luft starrten oder sich über die Band beschwerten (schöne Grüße an den Dicken mit der Brille!). Klar muss nicht überall die Party abgehen, aber abgesehen davon, dass gelangweilte, aber dennoch die vorderen Reihen blockierende Leute schon schlimm genug sind, werden diese wohl nur durch fröhlich plaudernde Individuen in ihrer Lästigkeit übertroffen, wie man eindrucksvoll mitbekommen durfte.
Egal, genug beschwert, die Musik war nichtsdestotrotz gut und regte zumindest mich und meine Freundin zur Bewegung an, was immer ein positiver Faktor ist.
Bewertung: 7 / 10 Punkten

Muse
Bei Muse driftete die Stimmung schon wieder ins Positive, was ganz bestimmt auch an der fabelhaften Musik lag, die die drei Mannen dem Nürnberger Publikum baten. Kein wichtiger Hit wurde ausgelassen und sogar das elektro-lastige Map of the Problematik wurde zum Besten gegeben - das Ganze noch dazu vor drei riesigen Zusatzleuchtkörpern, die das Ambiente unter dem nun schon dunkler werdenden Himmel nur verstärkten. Außerdem wurde endlich einmal richtiger Gebrauch von den sonst nur Nahaufnahmen der Musiker liefernden Videowände gemacht, als besagte Aufnahmen entweder mit Effekten versehen oder ganz durch zum jeweiligen Lied passende Animationen ersetzt wurden. So ergab sich ein sehr lobenswertes Gesamtbild, wozu die Band aber immer noch den größten Teil beitrug.
Bewertung: 10 / 10 Punkten

Funeral For A Friend
Nun ja, was soll man sagen? Ich als Ablehner des neuen Albums Tales Don't Tell Themselves hatte schon am Opener Into Oblivion keine Freude, wobei es gelogen wäre zu sagen, meine Stimmung hätte sich danach nicht verbessert. Natürlich wurden nicht nur Lieder des aktuellen Machwerks dem Publikum präsentiert, auch Tracks von Hours oder Casually Dressed & Deep In Conversation gab es zu hören. Letztere hielten sich aber im Hintergrund, und über das Fehlen von Singles wie Bullet Theorie war ich schon enttäuscht, auch hätte ich gedacht, Red Is The New Black hören zu können. Na ja, zu kurz war es ganz einfach, was wieder einmal nicht die Schuld der live eigentlich gut zu hörenden Band ist, aber trotzdem einen Wehmutstropfen darstellt.
Bewertung: 6 / 10 Punkten

Enter Shikari
Es tut mir Leid, aber ich komme nicht darum, die Liveauftritte dieser Band hervorzuheben. Selten hat mich eine Band in ihren Konzertauftritten so überzeugt, was viel weniger als der (zweifelsohne guten) Musik, als an der Stimmung, die Enter Shikari übermitteln und aufzeigen, liegt. Trotz der vielen Shows, die die Gruppe seit ihrer Entstehung schon gespielt hat, ist man immer noch voll bei der Sache und zeigt keinerlei Zeichen von Ermüdung, den Zusehern einen aufregenden Abend zu bescheren. Und obwohl ich persönlich Club und kleine Lokationen bevorzuge, habe ich mich von der (nicht kleinen) Menge mitreißen lassen und hatte fast noch mehr Spaß als bei meinem ersten Enter-Shikari-Konzert im April. Ich hoffe bloß inständig, dass dies nicht das letzte Mal gewesen ist, dass ich nach 4 Akkorden gemeinsam mit Umstehenden drei Mal in die Hände klatsche.
Bewertung: 10 / 10 Punkten

Und auch Tag 2 ist beschrieben - ohne Linkin Park, die ich ja nur für ~5 Lieder zu Gesicht bekam. Wer Näheres wissen will, muss sich da schon an meine Freundin wenden...
13.6.07 05:48
 


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