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Enter Shikari

Take To The Skies
(2007)

Genre: Hardcore, Metalcore, Trance
Ähnlich wie: Alexisonfire, HORSE the band

Wenn man etwas von der Nicht-mehr-ganz-so-Newcomer-Band Enter Shikari hört, dann ist es meist zuerst, dass sie als erst zweite Band ohne Plattenvertrag im berühmten London Astoria Theatre ausverkauft gespielt haben. Nach fast vier Jahren des Konzertspielens - nur mit einigen selbsterstellen und bei den Shows -vertriebenen EPs als Aufhänger - war es nun an der Zeit, ein vollwertiges Album auf den Markt zu bringen, das langjährigen Fans, als auch Unbekannten Enter Shikaris Musik im handfesten Format bieten soll.

Denn nicht weniger fulminant als deren Live-Shows ist der Tonträger des britischen Quartetts: Zwar werden teilweise auch die sanfteren Gemüter bedient, deren Bedürftnisse auf der Bühne oft ausgelassen werden (Today Won't Go Down In History, Adieu), insgesamt geht es aber flott, kraftvoll und mit viel Geschrei zur Sache. Denn auch das nicht unbedingt Neue, aber durchaus Seltene und Besondere an Enter Shikari: Die interessante Mischung aus Hard- bzw. Metalcore und elektronischen Trancesounds, die nur für sich oder in Kombination mit den Gitarrenriffs dem Hörer entgegengeschmettert werden. So entsteht schnell Partystimmung, man möchte aufhüpfen, tanzen und mitsingen, wenn die beiden Vokalisten Rou Reynolds und Chris Batten ihre Stimme erheben - was nur durch die genial-stimmigen Interludes unterbrochen wird, die diverse Lieder einleiten oder ausklingen lassen.
Allerdings sollte an dieser Stelle unbedingt eingeworfen werden, dass es sich dabei nicht nur um stupide Technohymnen handelt, die mit einem Schuss Rock versehen wurden. Nein, denn die beschriebenen Kombinationen sind intelligent gewählt, der Trance ist kein Ersatz für fehlende Stimmgewandtnis und umgekehrt. Auch die Texte erschließen sich einem zwar nicht immer vollends, weisen aber durchaus Abwechslung und die Ambition, damit etwas aussagen zu wollen, auf.

Der einzige Kritikpunkt wäre wohl das schlechte Mastering, das an einigen Stellen deutlich zu hören ist. Es ist schade, wenn der Bass so sehr in den Hintergrund rückt oder die Stimme alles übertönt - alles keine Dinge, die sich durch mehr als ein paar Passagen ziehen, aber dennoch unangenehm auffallen. Musikalisch wurde hier nämlich großartige Arbeit geleistet, die bei Weitem nicht nur Freunde des Massennachtlebens begeistern wird.

Tracklist:
01 |
02 | Enter Shikari
03 | Mothership
04 | Anything Can Happen in the Next Half Hour...
05 |
06 | Labyrinth
07 | No Sssweat
08 | Today Won't Go Down In History
09 |
10 | Return to Enegiser
11 |
12 | Sorry, You're Not A Winner
13 |
14 | Jonny Sniper
15 | Adieu
16 | OK, Time For Plan B
17 |

Bewertung: 10 / 10 Punkten
Anspieltipps: Mothership, Return to Energiser, Sorry, You're Not A Winner, Adieu
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13.6.07 06:12
 


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